Akupunktur

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode. Der Begriff setzt sich aus zwei lateinischen Worten zusammen: acus = Nadel und pungere = stechen. Bei der Akupunktur werden sehr dünne Nadeln an ausgewählten Punkten in der Haut platziert, während sich der Patient auf einer Liege entspannt.

Wie wirkt Akupunktur?

Der Grundgedanke der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist, dass bei einer Krankheit das Kräftegleichgewicht im Körper gestört ist. Die Akupunktur regt nach chinesischer Sicht durch die Reizung bestimmter Punkte die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Die aktuelle westliche Forschung hat ergeben, dass Akupunktur eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen bewirken kann. Somit wirkt Akupunktur häufig schmerzlindernd und entspannend.

Wann wird Akupunktur angewendet?

Akupunktur kann bei einer Vielzahl von Beschwerden angewendet werden. Besonders gute Erfolge lassen sich bei Schmerzen der Wirbelsäule und der Gelenke sowie bei Kopfschmerzen erzielen. Zudem kann Akupunktur unterstützend bei Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, Menstruationsbeschwerden und psychovegetativen Befindlichkeitsstörungen, wie Magen-Darmbeschwerden und Schlafstörungen eingesetzt werden. Bei einer Vielzahl weiterer Erkrankungen kann Akupunktur begleitend zu anderen Therapien durchgeführt werden. Meistens werden 10 Sitzungen mit einer Dauer von jeweils 20 Minuten durchgeführt. Es werden ein bis zwei Sitzungen pro Woche empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können bei Akupunktur auftreten?

Insgesamt sind Nebenwirkungen bei der Akupunktur selten. Gelegentlich können Kreislaufreaktionen, wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Zudem kann es zu kleinen Blutergüssen an der Einstichstelle kommen. Dadurch, dass sterile Einmalnadeln verwendet werden, sind Infektionen die Ausnahme.

Was zahlen die gesetzlichen Krankenkassen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Akupunkturbehandlung nur bei länger bestehenden Schmerzen der Lendenwirbelsäule und bei Knieschmerzen bei Kniegelenksarthrose. Bei allen anderen Beschwerden zählt die Akupunktur nicht als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und muss deshalb selbst bezahlt werden.
Wir beraten Sie gerne, inwieweit eine Akupunktur bei Ihren Beschwerden erfolgversprechend ist.

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